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MagnesiumMagnesium: Welche Form ist die richtige?

23/1/2024
10min

Kurz gesagt: Magnesium gibt es in vielen Verbindungen – Citrat, Glycinat, Malat, Threonat und mehr. Sie unterscheiden sich in Aufnahme und Verträglichkeit. Welche passt, hängt von deinen Beschwerden ab.

Warum Magnesium so wichtig ist

Magnesium ist an über 300 enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt. Es ist wichtig für Muskeln und Nerven, den Blutzucker, den Blutdruck sowie für Knochen und DNA. Ein Mangel ist häufig und wird oft unterschätzt.

Die wichtigsten Formen im Überblick

Magnesium kommt in vielen Verbindungen vor. Organische Verbindungen (z. B. Citrat, Gluconat, Glycinat) werden in der Regel besser aufgenommen als anorganische (z. B. Oxid, Carbonat).

Citrat

  • wird schnell aufgenommen
  • gut bei Magensäuremangel
  • kann bei Verstopfung die Verdauung anregen
  • Citrate gelten als Histaminliberatoren; in der Praxis wird Magnesiumcitrat aber meist trotzdem gut vertragen

Gluconat

  • organische Verbindung mit guter Aufnahme

Glycinat

  • wirkt beruhigend auf das Nervensystem
  • gut verträglich für Magen und Darm

Malat

  • wird bei Erschöpfung und Muskelschmerzen eingesetzt
  • wirkt basenbildend

Lactat

  • kann ein zu basisches Darmmilieu regulieren
  • nährt Butyrat-bildende Darmbakterien und die Darmschleimhaut

Taurat

  • Taurin hilft, Magnesium in der Zelle zu halten
  • beteiligt an der Bildung von Galle und an der Energiegewinnung

L-Lysinat

  • Lysin wird unterstützend bei Herpes eingesetzt
  • Vorstufe von L-Carnitin

L-Threonat

  • kann die Blut-Hirn-Schranke passieren
  • wird bei Konzentrationsproblemen und «Brain Fog» eingesetzt

Orotat

  • wird zur Unterstützung von Herz und Gefässen eingesetzt

Ascorbat

  • kombiniert Magnesium und Vitamin C
  • bekannt als «gepuffertes» Vitamin C

Oxid

  • anorganische Verbindung mit dem höchsten Magnesiumgehalt
  • wird aber langsamer und schlechter aufgenommen

Carbonat

  • anorganisch, langsamere Aufnahme
  • bindet Magensäure und kann bei Sodbrennen helfen

Wann zuerst ärztlich abklären?

Bei Nierenerkrankungen, wenn du regelmässig Medikamente nimmst oder bei anhaltenden Herzrhythmusstörungen kläre die Einnahme vorher ärztlich ab.

Ich suche das passende Magnesium für deine Bedürfnisse und Beschwerden aus. Mehr dazu: Ernährungsberatung.

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Leandra Isler von der Praxis für Atlaslogie und Naturheilkunde

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