Allgemeine Geschäftsbedingungen
Praxis für Atlaslogie + Naturheilkunde
Leandra Isler
Dipl. Naturheilpraktikerin TEN
Huzlenstrasse 63
8604 Volketswil
info@leandra-isler.ch
079 666 91 01
Stand: 08/26
1. Geltungsbereich und Zustimmung zu den AGB
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Behandlungen, Beratungen und weiteren Dienstleistungen der Praxis für Atlaslogie + Naturheilkunde Leandra Isler (nachfolgend «Praxis»).
Die Patientin bzw. der Patient wird vor der verbindlichen Terminvereinbarung auf die geltenden AGB hingewiesen und erhält die Möglichkeit, diese einzusehen.
Mit der verbindlichen Vereinbarung eines Termins erklärt sich die Patientin bzw. der Patient mit den zum Zeitpunkt der Terminvereinbarung geltenden AGB einverstanden.
Bei einer Online-Terminbuchung erfolgt die Zustimmung zu den AGB ausdrücklich im Rahmen des Buchungsvorgangs. Bei Terminvereinbarungen über andere Kommunikationswege wird vor der verbindlichen Terminvereinbarung auf die Geltung und die Möglichkeit zur Einsichtnahme in die AGB hingewiesen.
Individuelle Vereinbarungen zwischen der Praxis und der Patientin bzw. dem Patienten gehen diesen AGB vor.
2. Behandlungsverhältnis
Mit der Vereinbarung und Wahrnehmung eines Termins entsteht ein Behandlungsverhältnis zwischen der Praxis und der Patientin bzw. dem Patienten.
Die Behandlung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen sowie unter Berücksichtigung der individuellen gesundheitlichen Situation.
Die naturheilkundliche Behandlung kann insbesondere Anamnese, körperliche Untersuchungen, naturheilkundliche Diagnostik, Ernährungs- und Lebensstilberatung, phytotherapeutische und weitere naturheilkundliche Verfahren sowie die Interpretation von Laborbefunden umfassen.
Art, Umfang und Dauer der Behandlung richten sich nach der individuellen Situation und werden im Verlauf laufend angepasst.
3. Aufklärung und Einwilligung
Die Patientin bzw. der Patient wird über die vorgesehenen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden sowie – soweit relevant – über mögliche Risiken, Nebenwirkungen, Alternativen und Kosten informiert.
Eine Behandlung erfolgt grundsätzlich nur mit Einwilligung der Patientin bzw. des Patienten.
Die Patientin bzw. der Patient kann eine vorgeschlagene Untersuchung oder Behandlung jederzeit ablehnen oder eine bereits erteilte Einwilligung widerrufen.
4. Grenzen der naturheilkundlichen Behandlung
Die naturheilkundliche Behandlung ersetzt nicht in jedem Fall eine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung.
Bei Beschwerden oder Befunden, die eine schulmedizinische Abklärung oder Behandlung erforderlich erscheinen lassen, empfiehlt die Praxis eine entsprechende ärztliche Abklärung bzw. verweist die Patientin oder den Patienten an eine geeignete medizinische Fachperson.
Bei akuten oder potenziell lebensbedrohlichen Beschwerden ist unverzüglich eine ärztliche Notfallversorgung in Anspruch zu nehmen.
Ärztlich verordnete Medikamente sollen nicht ohne Rücksprache mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt abgesetzt, reduziert oder verändert werden.
Naturheilkundliche Empfehlungen stellen keine Aufforderung dar, eine bestehende ärztliche Therapie eigenmächtig zu verändern.
5. Kein Behandlungserfolg geschuldet
Die Praxis verpflichtet sich zu einer fachgerechten Behandlung nach bestem Wissen und Gewissen.
Ein bestimmter Behandlungserfolg kann jedoch nicht zugesichert oder garantiert werden. Reaktionen auf naturheilkundliche, ernährungsmedizinische oder andere therapeutische Massnahmen sind individuell und können unterschiedlich ausfallen.
Auch Empfehlungen zu Ernährung, Lebensstil, Nahrungsergänzungsmitteln, pflanzlichen Präparaten oder anderen therapeutischen Massnahmen begründen keine Garantie für einen bestimmten gesundheitlichen Erfolg.
6. Mitwirkungspflicht der Patientin bzw. des Patienten
Für eine sichere Behandlung ist die Praxis auf vollständige und wahrheitsgemässe Angaben angewiesen.
Die Patientin bzw. der Patient informiert die Praxis insbesondere über:
- bestehende Erkrankungen und Diagnosen
- aktuelle und frühere Beschwerden
- ärztliche oder therapeutische Behandlungen
- regelmässig oder gelegentlich eingenommene Medikamente
- Nahrungsergänzungsmittel und andere Präparate
- bekannte Allergien und Unverträglichkeiten
- Schwangerschaft oder Stillzeit
- relevante Labor- und Untersuchungsbefunde
- wesentliche Veränderungen des Gesundheitszustandes während der laufenden Behandlung
Nebenwirkungen, ungewöhnliche Reaktionen oder deutliche Verschlechterungen während einer Behandlung oder nach Einnahme eines empfohlenen Präparates sollen der Praxis zeitnah mitgeteilt werden.
7. Laboruntersuchungen und Befunde
Im Rahmen der Behandlung können Laboruntersuchungen empfohlen oder – soweit dies im Rahmen der beruflichen Kompetenzen zulässig ist – veranlasst werden.
Laboranalysen können durch externe Labore durchgeführt werden. Je nach Untersuchung kann zwischen der Patientin bzw. dem Patienten und dem jeweiligen Labor ein separates Vertrags- bzw. Abrechnungsverhältnis entstehen.
Die Praxis hat keinen Einfluss auf Preise, Bearbeitungszeiten oder sonstige Leistungen externer Labore.
Die Kostenübernahme durch eine Kranken- oder Zusatzversicherung kann nicht garantiert werden.
Laborresultate werden im Zusammenhang mit der naturheilkundlichen Behandlung und unter Berücksichtigung der vorhandenen Informationen interpretiert. Eine naturheilkundliche Interpretation ersetzt bei medizinisch abklärungsbedürftigen Befunden keine ärztliche Diagnostik.
Bei auffälligen oder potenziell medizinisch relevanten Laborbefunden kann die Praxis eine ärztliche Weiterabklärung empfehlen.
8. Arzneimittel, Phytotherapeutika und Nahrungsergänzungsmittel
Im Rahmen der Behandlung können – innerhalb der gesetzlichen und beruflichen Kompetenzen – pflanzliche Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel oder andere Präparate empfohlen werden.
Auch frei erhältliche oder natürliche Präparate können Nebenwirkungen, Unverträglichkeiten und Wechselwirkungen mit Medikamenten oder anderen Präparaten verursachen.
Die Patientin bzw. der Patient ist deshalb verpflichtet, die Praxis über sämtliche regelmässig oder gelegentlich eingenommenen Medikamente und Präparate zu informieren.
Die Empfehlung eines bestimmten Produktes stellt keine Garantie für dessen Verträglichkeit oder Wirkung dar.
Für Produkte, die direkt bei Drittanbietern, Apotheken, Drogerien, Herstellern oder Onlineanbietern bezogen werden, kommt das Kaufverhältnis grundsätzlich zwischen der Patientin bzw. dem Patienten und dem jeweiligen Anbieter zustande.
9. Honorar und Leistungen ausserhalb der Konsultation
Die Leistungen der Praxis werden grundsätzlich nach Zeitaufwand verrechnet.
Es gelten die zum Zeitpunkt der Behandlung kommunizierten bzw. auf der Website veröffentlichten Tarife.
Aktueller Tarif: CHF 140 pro 60 Minuten für Beratungen und CHF 120 für manuelle Behandlungen wie Fussreflexzonentherapie und Massage.
Die Abrechnung erfolgt, soweit anwendbar, nach dem jeweils gültigen Tarif 590.
Neben der eigentlichen Konsultationszeit können auch Leistungen ausserhalb einer Konsultation verrechnet werden, sofern sie einen therapeutischen oder administrativen Mehraufwand darstellen.
Dazu können insbesondere gehören:
- Auswertung und Interpretation umfangreicher Laborbefunde
- Erstellung individueller Therapie- und Einnahmepläne
- Erstellung oder Anpassung phytotherapeutischer Rezepturen
- ausführliche schriftliche Beratungen
- längere telefonische Beratungen
- umfangreiche E-Mail-Kommunikation
- medizinisch bzw. therapeutisch notwendige Abklärungen und Recherchen
- Erstellung von Berichten oder Überweisungsunterlagen
- Austausch mit Ärztinnen, Ärzten oder anderen Fachpersonen, soweit hierfür eine entsprechende Berechtigung bzw. Einwilligung vorliegt
Kurze organisatorische Rückfragen, insbesondere zur Terminvereinbarung, werden grundsätzlich nicht als Behandlungszeit verrechnet.
Bei voraussichtlich aussergewöhnlich hohem Zusatzaufwand informiert die Praxis die Patientin bzw. den Patienten nach Möglichkeit vorgängig.
10. Reservierte Behandlungszeit und Verrechnung
Termine werden für die bei der Buchung vereinbarte Dauer exklusiv für die Patientin bzw. den Patienten reserviert. Die gebuchte Terminzeit wird grundsätzlich entsprechend der vereinbarten Dauer verrechnet.
Bei einem gebuchten Termin von beispielsweise 60 Minuten stehen somit bis zu 60 Minuten für Anamnese, Verlaufskontrolle, Beratung, Behandlungsplanung, Besprechung von Befunden sowie für Fragen der Patientin bzw. des Patienten zur Verfügung.
Patientinnen und Patienten werden ausdrücklich dazu eingeladen, eigene Fragen, aktuelle Anliegen, Veränderungen seit dem letzten Termin sowie Themen zur bestehenden Therapie mitzubringen und die reservierte Behandlungszeit entsprechend zu nutzen.
Wünscht die Patientin bzw. der Patient während eines laufenden Termins eine vorzeitige Beendigung, obwohl die vereinbarte Behandlungszeit weiterhin zur Verfügung stehen würde, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf eine entsprechende Reduktion des Honorars für die reservierte Terminzeit.
Wird ein Termin hingegen auf Veranlassung der Praxis wesentlich früher beendet oder kann die vereinbarte Behandlungszeit seitens der Praxis nicht zur Verfügung gestellt werden, wird nur die tatsächlich erbrachte bzw. anderweitig vereinbarte Leistung verrechnet.
Die Abrechnung gegenüber Kranken- und Zusatzversicherungen erfolgt nach den jeweils geltenden tariflichen und gesetzlichen Vorgaben. Nicht von einer Versicherung übernommene oder nicht als Versicherungsleistung abrechenbare Kosten bleiben, soweit vorgängig vereinbart, von der Patientin bzw. dem Patienten selbst zu tragen.
11. Rechnungsstellung und Zahlung
Die Rechnung inkl. Rückforderungsbeleg wird nach der Behandlung ausgestellt.
Die Zahlungsfrist beträgt 30 Tage ab Rechnungsdatum.
Die Zahlungspflicht besteht unabhängig davon, ob und in welcher Höhe eine Kranken- oder Zusatzversicherung die Behandlungskosten übernimmt.
Bei Zahlungsverzug behält sich die Praxis vor, eine Mahngebühr sowie weitere gesetzlich zulässige Kosten in Rechnung zu stellen.
Bei offenen und fälligen Rechnungen kann die Praxis weitere nicht dringliche Behandlungstermine bis zur Begleichung der offenen Forderungen ablehnen.
12. Kranken- und Zusatzversicherungen
Die Praxis ist EMR registriert bzw. anerkannt.
Eine Registrierung oder Anerkennung der Therapeutin bedeutet nicht automatisch, dass die jeweilige Kranken- oder Zusatzversicherung die Kosten einer Behandlung übernimmt.
Versicherungsleistungen unterscheiden sich je nach Versicherung, Versicherungsmodell, Methode und persönlichem Vertrag.
Die Patientin bzw. der Patient ist selbst dafür verantwortlich, vor Beginn der Behandlung bei der eigenen Versicherung abzuklären, ob und in welchem Umfang die Behandlungskosten übernommen werden.
Die Praxis kann keine Kostengutsprache durch eine Versicherung garantieren.
Eine vollständige oder teilweise Ablehnung der Kostenübernahme durch eine Versicherung berührt die Zahlungspflicht gegenüber der Praxis nicht.
13. Terminabsagen und Nichterscheinen
Vereinbarte Termine sind verbindlich.
Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung ist bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Bei kurzfristigeren Absagen oder Nichterscheinen kann die reservierte Terminzeit in Rechnung gestellt werden, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte.
Bei nachvollziehbaren aussergewöhnlichen Umständen kann die Praxis im Einzelfall auf eine Verrechnung verzichten.
Kosten für nicht wahrgenommene Termine werden nicht als tatsächlich erfolgte Behandlung gegenüber der Kranken- oder Zusatzversicherung abgerechnet und sind von der Patientin bzw. dem Patienten selbst zu tragen.
14. Verspätungen
Bei verspätetem Erscheinen kann sich die Behandlungszeit entsprechend verkürzen, sofern nachfolgende Termine eine Verlängerung nicht zulassen.
Die ursprünglich reservierte Behandlungszeit kann dennoch vollständig verrechnet werden.
Bei erheblicher Verspätung kann die Durchführung der Behandlung aus organisatorischen oder fachlichen Gründen abgelehnt bzw. auf einen neuen Termin verschoben werden.
15. Kommunikation zwischen den Konsultationen
Kurze organisatorische Mitteilungen und Rückfragen können per E-Mail, Telefon oder WhatsApp erfolgen.
Therapeutische Fragen, die eine individuelle Beurteilung, Beratung oder einen erhöhten zeitlichen Aufwand erfordern, können als Behandlungszeit verrechnet werden.
Bei komplexeren gesundheitlichen Fragestellungen kann die Praxis anstelle einer schriftlichen Beratung die Vereinbarung eines regulären Termins empfehlen.
Elektronische Kommunikationsmittel können trotz angemessener Sicherheitsmassnahmen Datenschutzrisiken beinhalten. Weitere Informationen hierzu sind in der Datenschutzerklärung der Praxis geregelt.
16. Patientendokumentation
Die Praxis führt über die Behandlung eine Patientendokumentation gemäss den geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
Darin können insbesondere Anamneseangaben, Befunde, Laborresultate, naturheilkundliche Beurteilungen, Therapien, Empfehlungen, Korrespondenz und weitere für die Behandlung relevante Informationen dokumentiert werden.
Die Patientendokumentation wird entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten aufbewahrt.
Patientinnen und Patienten haben im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen das Recht auf Auskunft über ihre gespeicherten Personendaten und auf Herausgabe einer Kopie ihrer Patientendokumentation.
17. Datenschutz
Die Praxis bearbeitet Personendaten und insbesondere Gesundheitsdaten unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen.
Die Bearbeitung erfolgt insbesondere zum Zweck der:
- Durchführung und Dokumentation der Behandlung
- Kommunikation mit Patientinnen und Patienten
- Rechnungsstellung
- Zusammenarbeit mit Laboren und anderen Leistungserbringern
- Erfüllung gesetzlicher und beruflicher Pflichten
Weitere Einzelheiten zur Bearbeitung von Personendaten sind in der separaten Datenschutzerklärung der Praxis geregelt.
[LINK ZUR DATENSCHUTZERKLÄRUNG EINFÜGEN]
18. Berufsgeheimnis und Weitergabe von Gesundheitsdaten
Die Praxis behandelt sämtliche im Rahmen der beruflichen Tätigkeit bekannt gewordenen Informationen vertraulich und unter Beachtung der geltenden beruflichen Schweige- und Datenschutzpflichten.
Gesundheitsdaten werden grundsätzlich nur an Dritte weitergegeben, wenn:
- die Patientin bzw. der Patient hierzu eingewilligt hat,
- die Weitergabe zur Durchführung einer ausdrücklich gewünschten Leistung erforderlich und rechtlich zulässig ist,
- eine gesetzliche Verpflichtung oder Berechtigung zur Weitergabe besteht oder
- eine zuständige Behörde die Praxis entsprechend ermächtigt.
Dies betrifft insbesondere den Austausch mit Ärztinnen und Ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten, Laboren, Versicherungen und anderen Leistungserbringern.
Es werden grundsätzlich nur diejenigen Informationen weitergegeben, die für den jeweiligen Zweck erforderlich sind.
19. Elektronische Übermittlung von Gesundheitsdaten
Gesundheitsdaten sollen nach Möglichkeit über geeignete sichere Kommunikationswege übermittelt werden.
Sofern Patientinnen oder Patienten ausdrücklich die Kommunikation über gewöhnliche E-Mail, Messenger oder vergleichbare Kommunikationswege wünschen, werden sie darauf hingewiesen, dass solche Kommunikationswege zusätzliche Datenschutz- und Sicherheitsrisiken aufweisen können.
Eine allfällige Einwilligung in einen weniger sicheren Kommunikationsweg entbindet die Praxis nicht von ihren gesetzlichen Datenschutz- und Sorgfaltspflichten.
20. Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsfachpersonen
Wenn es für die Behandlung sinnvoll oder erforderlich erscheint, kann die Praxis die Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten oder anderen Gesundheitsfachpersonen empfehlen.
Eine Übermittlung von Patientendaten erfolgt unter Beachtung der gesetzlichen Schweige- und Datenschutzpflichten und, soweit erforderlich, mit Einwilligung der Patientin bzw. des Patienten.
Die Praxis kann insbesondere bei unklaren, auffälligen oder behandlungsbedürftigen Befunden eine ärztliche Untersuchung oder Weiterbehandlung empfehlen.
21. Haftung
Die Praxis haftet für Schäden nach Massgabe der gesetzlichen Bestimmungen.
Ein bestimmter Behandlungserfolg wird nicht geschuldet.
Für Schäden, die darauf zurückzuführen sind, dass wesentliche Informationen zu Erkrankungen, Medikamenten, Allergien, Schwangerschaft, laufenden Behandlungen oder anderen relevanten Umständen trotz entsprechender Nachfrage nicht oder unvollständig mitgeteilt wurden, richtet sich die Haftung nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Für Leistungen und Produkte unabhängiger Dritter – insbesondere externer Labore, Apotheken, Hersteller oder anderer Gesundheitsfachpersonen – haftet die Praxis nicht für deren eigenes Verhalten, soweit gesetzlich zulässig.
22. Unterbruch und Beendigung der Behandlung
Die Patientin bzw. der Patient kann die Behandlung grundsätzlich jederzeit beenden.
Auch die Praxis kann ein Behandlungsverhältnis beenden, insbesondere wenn:
- eine notwendige ärztliche Behandlung ausserhalb des eigenen Kompetenzbereichs erforderlich ist,
- das notwendige Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben ist,
- wesentliche Informationen wiederholt zurückgehalten werden,
- Sicherheitsmassnahmen wiederholt nicht eingehalten werden und dadurch eine fachgerechte Behandlung nicht mehr gewährleistet werden kann,
- wiederholt vereinbarte Termine nicht wahrgenommen werden oder
- fällige Rechnungen trotz Mahnung nicht beglichen werden.
Soweit therapeutisch erforderlich, weist die Praxis auf eine angemessene Weiterbehandlung oder ärztliche Abklärung hin.
23. Minderjährige und urteilsunfähige Personen
Bei minderjährigen oder urteilsunfähigen Patientinnen und Patienten werden die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich Einwilligung, Vertretung, Aufklärung und Datenschutz berücksichtigt.
Die Urteilsfähigkeit ist situationsbezogen zu beurteilen.
24. Änderungen der AGB
Die Praxis kann diese AGB bei Bedarf an veränderte rechtliche, organisatorische oder fachliche Rahmenbedingungen anpassen.
Für eine konkrete Terminbuchung gelten grundsätzlich die zum Zeitpunkt der verbindlichen Terminvereinbarung kommunizierten AGB.
25. Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder nicht durchsetzbar sein, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt.
An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die anwendbaren gesetzlichen Vorschriften.
26. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt schweizerisches Recht.
Für Streitigkeiten gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
Praxis für Atlaslogie + Naturheilkunde Leandra Isler
Leandra Isler
Huzlenstrasse 63
8604 Volketswil
Stand: 08/26